Veröffentlicht in Fallstudien öko-sozial verträglicher Unternehmen der T&B-Industrie

Die Switcher-Stakeholder und vom Fuß fassen im Massenmarkt

Die Kommunikation mit den unterschiedlichen Stakeholdern ist bei Switcher sehr ausgeprägt. Switcher unterteilt in interne und externe Stakeholder. Zu den internen Anspruchsgruppen werden alle Beschäftigten der Switcher-Gruppe gezählt: der CEO, die Direktoren, die Führungskräfte und die MitarbeiterInnen. Die externen Stakeholder umfassen Mitbewerber, Verwaltungsrat, Lieferanten, Provider (Modegeschäfte und Industriepartner), Endverbraucher, zukünftige Generationen und NGOs (FWF, CCC, Max Havelaar, Helvetas). Auch Wissenschaft und Forschung spielen, für die Entwicklung neuer Fasern für die Produkterstellung, wie beispielsweise synthetische Fasern aus recyceltem PET, eine große Rolle.

Switcher weiß durch den stetigen Dialog von den Erwartungen, welche die Stakeholder an die Marke haben und versucht diese nicht nur zu erfüllen, sondern zu übertreffen. Ziel ist es die Endverbraucher zu begeistern und ein Gesamtpaket an Qualität sowie sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit zu einem familienfreundlichen Preis anzubieten.

Gründergetriebene Nachhaltigkeit

Switcher ist lt. eigenen Angaben seit Jahren die Nr. 1 im Bereich nachhaltiger T-Shirts. Vorausschauendes, visionäres Denken kombiniert mit Schnelligkeit, macht die Marke zu einem Leader in Sachen Nachhaltigkeit und Bekleidung. Das Thema Nachhaltgkeit ist bei Switcher sehr stark gründergetrieben. Es kommen dadurch sehr viele neue Ideen und Aktivitäten vom Unternehmen selbst, sodass Switcher diesbezüglich ein sehr innovatives Image hat und vielen sozialen und ökologischen Anforderungen der Stakeholder bereits voraus ist (Beispiele: Code of Respect, recyceltes PET, Klimaneutralisierung etc.).

Einschätzung des Nachhaltigkeits-Engagements von Mitbewerbern

Mit seinen Produkten besetzt Switcher keineswegs einen Nischen-Markt, sondern fasst auch Fuß im Massenmarkt. Das Engagement von großen Unternehmen wie Nike, Adidas und H&M in der T&B-Branche zum Thema Nachhaltigkeit, beispielsweise durch den Einsatz von Bio-Baumwolle, beurteilt Robin Cornelius generell als positiv, auch wenn diese damit hauptsächlich ein gutes Image und ergo ökonomischen Erfolg erzielen wollen. Auf diese Weise werde beispielsweise der Markt für Bio-Baumwolle stark vergrößert und es zeige, dass die Nachhaltigkeits-Pioniere und -Leader den richtigen Weg eingeschlagen haben, wenn dieser ansatzweise nun auch von den Großen der Branche kopiert werde.

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